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MARGARETHA BAUMGARTNER

TOURNEELISTE - Momentan steht keine Tournee auf dem Programm
Letzte Tournee: Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams mit MARGARETHA BAUMGARTNER als Blanche von 13.01.02 bis 12.03.02 - Pressekritiken

Eine Tourneeproduktion der
NEUE SCHAUBÜHNE GMBH - Lochhamer Schlag 14, 82166 Gräfelfing
Tel. 089/24 28 74-0 - Fax 089/29 37 73

Pressekritiken zur letzten Tournee

Intelligenz und Triebhaftigkeit
"Neue Schaubühne" zeigt "Endstation Sehnsucht"
Im Schwesternpaar Blanche und Stella verkörperte Margaretha Baumgartner die gespaltene Persönlichkeit der Blanche mit beklemmender Echtheit. In der Wiedersehensfreude mit der Schwester und der Abscheu vor den "primitiven" Verhältnissen, in den Gesten einer Weltdame und der heimlichen Sucht, im Versuch zu verführen und gleichzeitig zurückzustoßen, in der Steigerung hysterischer Ausbrüche bis zum völligen psychischen Zusammenbruch.
Kritik der "Braunschweiger Zeitung" am 18.01.02

Bemerkenswerte Interpretin
Blanche du Bois fand in Margaretha Baumgartner eine bemerkenswerte Interpretin. Mit großer darstellerischer Bandbreite entwickelte sie den komplizierten Charakter, sie fand Töne, die das Abschweifen ins Illusionäre greifbar machten. Ihr gelang die Nervösität, die zitternde Hysterie, die Angst vor Vereinsamung überzeugend und bewegend.
Kritik "Holsteinischer Kurier" am 17.01.02

Die Letzte Ausfahrt führt ins Irrenhaus
Schaubühne München inszeniert Tennesee Williams` berühmten Klassiker
dicht und konsequent modern

.... Regisseur Mehmert und seine Darsteller ließen sich bei der Premiere verdient mit Bravorufen feiern....Getragen von einer hervorragenden Hauptdarstellerin findet das Tournee-Ensemble geschlossen zur Bestform. Margaretha Baumgartner balanciert am Rande des Wahnsinns, offenbart eine zerbrechliche Seele, die von verzweifelter Sehnsucht besessen ist. Ihr reflexhaftes Balzverhalten und die Angst vor dem Tageslicht sind Zeichen von Haltlosigkeit und Gefallsucht. Ihre Blanche vermag Mitgefühl für eine eigentlich unsympathische Frau zu erwecken.
Auszüge der Kritik in der Süddeutschen Zeitung vom 15. 1. 2002